Meeres Angel Club - Austria
Weltmeisterschaft Big Game Angeln
Portugal, Azoren - September 2006
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BERICHT ÜBER DIE WELTMEISTERSCHAFT IN PROTUGAL
Von Sonntag, dem 10. September bis Samstag, dem 16. September 2006 haben die 2. Welt-Fischer-Wettbewerbe in Portugal stattgefunden.
Die Eröffnungsfeier hat am Sonntag, dem 10. September 2006 in Lissabon stattgefunden und sind dort alle Nationen mit allen Fischerarten in einer gemeinsamen großen Parade zur Eröffnung in eine Sporthalle marschiert. Dort hat eine wunderbare Eröffnungsfeier stattgefunden. Wir waren dort gemeinsam mit unseren Vertretern vom Süßwasserfischen (unter anderem unser Ex-Mitglied Mag. Kasparek). Diese sind noch am selben Tag zu ihren Wettkampforten wieder zurückgekehrt.
Und nun zur Big-Game-Weltmeisterschaft:
Wir sind am Montag, dem 11. September 2006 mit zwei Teams, bestehend aus:
Team A: Dr. Heinelt, Fink, Skala und Steinbrecher und
Team B: Wiche, Hrica und Zeitlberger
früh morgens auf die Azoren geflogen. Vorgesehen waren drei Wettkampftage. Aus wetterbedingten Gründen haben wir diese Wettkampftage gleich hintereinander (ohne Rasttag) vom 12. bis 14. September 2006 abgewickelt. Die Ausgangslage war von der Organisation her nicht sehr leicht, da für 20 Teams nicht lauter gleichwertige große und gute Boote zur Verfügung gestellt werden konnten. Da es aber Weltspiele waren, mussten alle in den sauren Apfel beißen und hatten unsere Teams das Glück, bei der Auslosung eher noch die besseren Boote erwischt zu haben.
Am ersten Tag hat das Team A zwei White Marlin und das Team B einen White Marlin gefangen. Dadurch waren wir mit Team A mit einigen Ländern im gleichen Rang am 5. Platz. Hätten wir jeden Tag dieses Ergebnis erzielt, wären wir wieder Weltmeister geworden. Leider ist es an den beiden folgenden Wettkampftagen nicht mehr gut gelaufen und wir haben an beiden Tagen keinen einzigen Fisch mehr gefangen. Am letzten Tag haben – nach meiner Erinnerung – überhaupt nur 6 von 20 Booten einen Fisch gefangen.
So sind wir mit Team A am 14. und mit Team B am 16. Platz gelandet (zwischen uns Deutschland B).
Es gibt jedoch mit dem Team Deutschland A größere Schwierigkeiten, da diese am 1. Tage zwei White Marlin (?) gefangen haben, welche jedoch vom Kapitän und dem Kontrollor als Blue Marlin bezeichnet wurden und Deutschland daher mit zweimal 250 Punkten haushoch in Führung war. Angeblich haben sie selbst zugegeben, dass es keine Blue Marlins waren. Acht Nationen haben gegen die Wertung Protest erhoben, so dass in der Jury nur mehr eine Person, die nicht befangen war, übrig geblieben ist und entschieden hat, dass die beiden Fische laut Angaben des Kapitäns "Blue Marlin" waren. Daraufhin hat es wieder einen fürchterlichen Wirbel gegeben und die FIPS-M hat von zu Hause aus entschieden, dass das Juryurteil nicht gültig ist, weil unter anderem dieser Entscheid nur von einer Person gefällt worden ist und wurden den Deutschen deshalb wieder die Punkte aberkannt, so dass sie in der Endwertung nur am 5. Platz waren.
Gewonnen hat Spanien vor Portugal und USA.
Insgesamt kann man noch berichten, dass die Organisation sehr mangelhaft war und der FIPS-M Vertreter, Kurt Muskat, und wir manchmal vor unlösbaren Problemen gestanden sind. Aber irgendwie hat es dann doch halbwegs geklappt.
Dr. Ingo Heinelt
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